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Handball-Kreisliga: Neu formiertes Team will mit gebündelten Kräften angreifen / Vier Mannschaften messen sich 2015/2016

Kreis Paderborn (RT). Viele Jahre hat es gedauert, nun ist es soweit: In der kommenden Saison geht die neu formierte HSG Paderborn/Elsen in der Kreisliga an den Start. Die Handballspielgemeinschaft setzt sich aus dem TV 1875 Paderborn, der TuRa Elsen und dem SC GW Paderborn zusammen.

Seit etwa zwei Jahren machen die drei Vereine bereits gemeinsame Sache im Jugendbereich. "Wir sind uns alle einig, dass der Handball in Paderborn nur gemeinsam weiterentwickelt werden kann und die Perspektiven für junge Spieler in dieser Konstellation einfach bedeutend besser sind", erläutert Frank Reineke in seiner Funktion als Handball-Abteilungsleiter der TuRa Elsen. "Da gilt es dann, die Vereinsbrille abzusetzen und über den Tellerrand hinauszuschauen - und das ist uns mit der neuen HSG gelungen."

Ziel sei es, so Reineke, "nachhaltig etwas aufzubauen. Zudem geht es um eine handballerische Attraktivitätssteigerung."

Trainer der ersten Herren-Mannschaft (es gibt noch zwei weitere) wird in der kommenden Spielzeit der bisherige TuRa-Coach Ralf Bohnenkamp sein. Für die Frauen zeichnet Günter Ballat verantwortlich. Trainingseinheiten werden sowohl in der Kernstadt als auch in Elsen abgehalten.

Mit gebündelten Kräften sollte es dann für das neue Team in der kommenden Saison in der Herren-Kreisliga ein Stückchen weiter nach vorne gehen. In der kürzlich beendeten Saison 2014/2015 rangierten der TV Paderborn (Platz acht, 21:31 Punkte) und die TuRa (Rang neun, 17:35 Punkte) als direkte Tabellennachbarn in der unteren Tabellenhälfte.

Special Olympics Landesspiele NRW feiern Premiere in Paderborn

Special Olympics Landesspiele NRW feiern Premiere in Paderborn

Vom 8. bis 10. Juni 2015 richtet der Veranstalter Special Olympics Nordrhein-Westfalen e. V. ein besonderes Sportevent zusammen mit der Stadt Paderborn aus: Die ersten Special Olympics Landesspiele NRW für Athletinnen und Athleten mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

Basketball, Leichtathletik und Judo sind einige der acht Disziplinen, in denen sich rund 1000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz NRW in Paderborn messen werden. Ein umfangreiches Familien- und Gesundheitsangebot sowie wettbewerbsfreie Aktivitäten sind Teil des Rahmenprogramms.

Für Matthias Brumby, Geschäftsführer des Fördervereins Special Olympics Paderborn e. V. und Behindertensportbeauftragter des integrativen Sportvereins TuRa Elsen, sind die ersten Landesspiele im eigenen Bundesland nicht nur ein sportliches Kräftemessen: „Der Sport ist ein guter Ausgangspunkt für die Verwirklichung des inklusiven Gedankens, weil dieser eine gute Möglichkeit bietet, Barrieren abzubauen und ein Miteinander zu fördern.“ Deshalb treten auch Sportler und Sportlerinnen mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam in sogenannten Unified-Teams an.

Der TuRa Elsen stellt etwa 40 Sportler aus den eigenen Reihen, darunter zwei Schwimmgruppen, eine Leichtathletikmannschaft und zwei Fußballteams. „Die Atmosphäre bei sportlichen Wettbewerben von Special Olympics ist unvergleichlich. Die Freude der Athleten bei den Veranstaltungen ist etwas Einzigartiges. Ganz besonders schätze ich die Siegerehrungen, die in Paderborn immer sehr würdevoll und feierlich durchgeführt werden“, betont Matthias Brumby.

Nähere Informationen erhalten Sie unter http://specialolympics.de/nrw und auf der Webseite des Fördervereins Special Olympics Paderborn e. V.

Von Nadine Eikenbusch, Patrick Lippek, Madeleine Ruhe und Sandra Korte

Kreis Paderborn (Karin Geck Mügge). Zum ersten Kräftemessen der Saison traf sich der Badmintonnachwuchs zur 1. Einzel-Bezirksrangliste in Löhne und Hamm. Dabei ging es in den Altersklassen U11 bis U19 um eine neue Standortbestimmung, denn viele Sportler wechselten mit der gerade begonnenen Saison in eine höhere Altersklasse.

Zum anderen wurden mit den Finalteilnehmern die direkten Qualifikanten für die Westdeutsche Rangliste ermittelt. Dazu gehört in der Altersklasse U11 der Jungen Tim-Luka Hensel vom SC BW Ostenland, der mit einer tollen Leistung den zweiten Platz erkämpfte. Gleich dahinter platzierte sich sein Vereinskamerad Linus Symann, der auf ein Nachrückerticket hoffen darf.

Bei den jungen Damen der Altersklasse U11 beendete Juli Schutzkij vom BC Paderborn mit nur einer Niederlage das Turnier ebenfalls auf dem Silberplatz. Knapp am Siegerpodest vorbei schrammte Alina Merschmann vom SC BW Ostenland mit einem guten vierten Platz in der U13-Konkurrenz der Mädchen. Von Setzplatz sechs kämpfte sich Kevin Kraatz (TuRa Elsen) mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Rang vier der Klasse U15-Jungen vor und darf sich über die direkte Qualifikation für die nächste Bezirksrangliste freuen.

Gleich zwei Elsener Spielerinnen standen bei der Siegerehrung der Mädchen in der Altersklasse U15 auf dem Siegerpodest: Ganz oben strahlte Luca Graupner über den Ranglistensieg und den Erfolg über ihre Angstgegnerin Franziska Schwenniger (TV Werne). Mit Platz drei überraschte die jahrgangsjüngere Elise Schmidt überaus positiv. Die TuRa-Akteurin setzte sich gegen ihre neue Doppelpartnerin Julia Pade vom BC Phönix Hövelhof in drei umkämpften Sätzen durch.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der TuRa Elsen wurden erneut die Paderborner Sportlerinnen und Sportler vom Verein TuRa Elsen für ihre hervorragenden Leistungen bei den Special Olympics in Düsseldorf, den nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung, den Europäischen Spielen in Antwerpen und beim internationalen Schwimmwettkampf in Monaco geehrt. Gemäß dem Eid dieser sportlichen Wettkämpfe für geistig behinderte Athleten – "Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben" – haben alle ihr Bestes gegeben.

Für die tollen Leistungen wurden die Sportler nun vom Vorsitzenden Bernd Kürpick und dem Vorstand geehrt. Als Dankeschön bekam jede Sportlerin und jeder Sportler unter großem Beifall der Anwesenden eine Urkunde überreicht. Zum Abschluss bedankten sich die Special Olympics Athleten bei dem scheidenden Vorsitzenden Bernd Kürpick, der die Elsener Sportler 10 Jahre als Vorsitzender bei vielen Special Olympics Wettkämpfen unterstützte.

Die erfolgreichen Special Olympics Athleten mit dem Trainerteam und dem Vorsitzenden Bernd Kürpick.    Special Olympics Athlet Daniel Lobbenmeier bedankt sich bei Bernd Kürpick für die lange Unterstützung bei den Special Olympics Veranstaltungen.

Weitere Infos unter: www.specialolympics-paderborn.de

Bild und Text: Matthias Brumby/ Förderverein Special Olympics Paderborn

Auf der Jahreshauptversammlung der TuRa Elsen am 8. Mai wurde Bernd Kürpick, seit zehn Jahren Vorsitzender des Vereins, von seinen Mitgliedern gebührend verabschiedet. Da kein Nachfolger gefunden wurde, führen zunächst Dominik Stollmeier als Hauptkassierer und Patrick Ruf als neuer Geschäftsführer die Vereinsgeschicke weiter.

Dem scheidenden Vorsitzenden dankten der stv. Bürgermeister Martin Pantke, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes Mathias Hornberger und der ebenfalls scheidende stv. Vorsitzende Philip Krüger für sein großartiges Engagement für die TuRa. Kürpick habe in den vergangenen zehn Jahren den Verein professionell und zuverlässig geführt, so die übereinstimmenden Ausführungen der Redner. Bernd Kürpick seinerzeit bedankte sich bei seinen Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern sowie der Stadt Paderborn und den Verbänden für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Leider konnte auf der Jahreshauptversammlung als auch zuvor kein Nachfolger für das Amt des 1. Vorsitzenden gefunden werden, obwohl Kürpick schon vor drei Jahren angekündigt hatte, spätestens in 2015 den Vorsitz nieder zu legen. Eine eigens im Januar einberufene Findungskommission unter der Leitung des Ehrenmitglieds Jürgen Nolte konnte am Freitagabend leider auch keinen Kandidaten präsentieren. Man habe sich, so Jürgen Nolte, neben der Kandidatensuche auch über die Strukturen des Großvereins TuRa Elsen Gedanken gemacht und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die umfangreichen Managementaufgaben, die der Führung eines mittelständischen Unternehmens gleichkämen, nicht mehr ohne Hauptamtlichkeit zu leisten seien. Da auch der stellvertretende Vorsitzende Philip Krüger als auch der bisherige Geschäftsführer Martin Pietrek aus familiären und beruflichen Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl kandidierten, stellte sich erfreulicherweise Patrick Ruf als neuer Geschäftsführer zur Wahl. Er wurde einstimmig und ohne Enthaltungen gewählt. Mit ihm und dem Hauptkassierer Dominik Stollmeier ist die notwendige gesetzliche Vertretung des Vereins weiterhin gewährleistet, also auch ohne 1. und 2. Vorsitzenden.

   
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